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Protest vor der russischen Botschaft zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember 2011

Deutsche AIDS-Hilfe ruft zum Protest vor der russischen Botschaft am 1. Dezember 2011 auf.

Berlin (ots) – Fast 40 Prozent der rund 1,7 Millionen Menschen in Russland, die intravenös Drogen konsumieren, sind mit HIV infiziert, in einigen Gegenden sogar 75 Prozent. Darauf weisen Experten anlässlich des morgigen Welt-Aids-Tags hin. Die Situation ist katastrophal – in anderen Ländern liegt die Rate dank Spritzentausch- und Substitutionsprogrammen unter 5 Prozent.

“Die russische Regierung stellt sich aus ideologischen Gründen gegen Maßnahmen, die nachweislich die gesundheitlichen und sozialen Schäden des Drogenkonsums reduzieren und sich international bewährt haben”, sagt Dirk Schäffer, Drogenreferent der Deutschen AIDS-Hilfe.

“Diese Drogenpolitik ist brutal, menschenverachtend und für Tausende Tote verantwortlich.”

Die Deutsche AIDS-Hilfe fordert die russische Regierung auf, endlich die Gesundheit und das Leben von Drogenkonsumenten zu schützen, anstatt sie zu verfolgen, ins Gefängnis zu stecken und ihnen wirksame Mittel zum Schutz vor HIV und zur Behandlung vorzuenthalten. “Russland muss unverzüglich Spritzentauschprogramme und die lebensrettende Substitutionsbehandlung einführen und die Versorgung mit HIV-Medikamenten auch für Drogenkonsumenten sicherstellen”, fordert Schäffer.

Als Zeichen des Protests und des Gedenkens an die Opfer der russischen Drogenpolitik finden rund um den Welt-Aids-Tag am 1. Dezember Aktionen vor russischen Botschaften in zehn Städten weltweit statt. Aufgerufen dazu hat das Internationale Netzwerk von Menschen, die Drogen gebrauchen (INPUD).
Die Deutsche AIDS-Hilfe ruft dazu auf, am 1. Dezember um 17 Uhr vor der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin (Unter den Linden 63-65) für eine menschliche Drogenpolitik zu demonstrieren und der Opfer der repressiven Drogenpolitik zu gedenken.

Unterstützt wird die Aktion vom JES-Bundesverband (www.jes-bundesverband.de), der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin (www.dgs.de), akzept e. V. (www.akzept.org), dem Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V. (www.akzeptierende-eltern.de), dem Paritätischen Berlin und Fixpunkt e. V. (www.fixpunkt.org).

Weitere Informationen auf der Webseite der Deutschen AIDS-Hilfe.

Einen Facebook-Event zu der Demo gibt es an dieser Stelle auf FB.

via presseportal.de

Weitere Informationen:

Übersicht über die Städte, in denen Protest- und Gedenkveranstaltungen stattfinden:

http://russianembassyprotest.wordpress.com/

Meldung auf aidshilfe.de vom 7.10.2011.

6.8.: Hanfparade – 40 Jahre sind genug – BtMG adé – Demonstration für die Legalisierung von Cannabis

Die nächste Hanfparade findet am 6. August 2011 statt. An diesem Samstag wollen wir ab 13 Uhr mit euch in Berlin unter dem Motto
“40 Jahre sind genug – BtMG ade!”
für die Legalisierung von Cannabis als Medizin, Rohstoff und Genussmittel demonstrieren. Los geht es um 13 Uhr auf dem Alexanderplatz!

Grafik zur Hanfparade 2011 in BerlinDas Betäubungsmittelgesetz (BtMG) hat seit seiner Einführung im Dezember 1971 millionenfaches Leid verursacht. Allein im Jahr 2009 gab es in Deutschland mehr als 134.000 Verfahren gegen Cannabisnutzer. In knapp 80 Prozent der Fälle ging es dabei nur um Konsumentendelikte. Mehr als 18.000 Menschen sind derzeit wegen des risikoarmen Genussmittels Cannabis im Gefängnis. Dieser Wahnsinn muss ein Ende haben!

Wir fordern: Weg mit dem BtMG! Denn das Cannabisverbot verursacht längst mehr Elend, als es ein legaler Hanfmarkt je könnte.

Obwohl mit der Anmeldung der erste Schritt getan wurde, ist es bis zu einer bunten, kraftvollen, politischen Demonstration noch ein weiter Weg. Hilf uns, die Hanfparade zu einem Erfolg zu machen. Hilf uns, Cannabis zu legalisieren!

Wer für ein Ende der Prohibition und des Krieges gegen Drogen ist, wird hiermit aufgerufen, unsere Forderungen zu unterstützen und die größte deutsche Demonstration für die Legalisierung von Cannabis mit seiner Teilnahme zu bereichern.

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Hanfparade 2010 am 7.8. in Berlin!

Flyergrafik der Hanfparade 2010, eine Weltkugel auf der geschrieben steht Hanf ist Weltkultur - mit Hanffeld und Brandenburger Tor im Hintergrund.Am 7. August 2010 zieht die Hanfparade, die größte Demonstration für die Legalisierung von Cannabis in Deutschland, durch die Strassen Berlins. Sie beginnt um 13:00 Uhr mit einer Kundgebung zwischen Fernsehturm und S-Bahnhof Alexanderplatz.

Cannabis ist Weltkultur

Ziel der Hanfparade ist es, das Wissen um die Kulturpflanze Hanf und die Legalisierung ihrer Nutzung als Rohstoff, Medizin und Genussmittel auf die politische Tagesordnung zu setzen.

Die Hanfparade fordert, die gesamte Hanfkultur dem immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO zuzuordnen. Wir wollen Hanf als Rohstoff, Lebens-, Genussmittel und Medizin zum Wohl der Menschheit nutzen und fordern ein Ende der gegenwärtigen – ausschließlich auf Strafverfolgung ausgerichteten – Drogenpolitik.

Jede/n, der/die für ein Ende der Prohibition und des Krieges gegen Drogen ist, rufen wir dazu auf, unsere Forderungen zu unterstützen und die größte deutsche Demonstration für die Legalisierung von Cannabis mit seiner/ihrer Teilnahme zu bereichern.

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Demo für die Freilassung von Marc Emery und gegen das Hanfsamenverbot

So schreibt das Hanf Journal:

Seit 1. Februar 1998 ist der Handel und Besitz von Hanfsamen in Deutschland verboten, “wenn diese zum illegalen Anbau” von Cannabis bestimmt sind. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik wurde damit das BtMG auf Dinge ausgeweitet, die selbst keinerlei Rauschwirkung haben.

Foto der Demonstration Free Marc Emery in Berlin, Deutschland und gegen das Hanfsamenverbot
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Hanfparade 2009 – Für eine freie Wahl am 1. August 2009

Die Hanfparade 2009 fand in Berlin am Samstag 1. August 2009 statt. Die Hanfparade ist Deutschlands größte Demonstration, die für die Legalisierung von Cannabis als Genussmittel, Medizin und Rohstoff jedes Jahr im Herbst in der Hauptstadt und Regierungssitz Berlin demonstriert.

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Global Marijuana March 2007 – in 218 Städten weltweit

Der „Global Marijuana March“ (GMM) ist eine jährliche stattfindende Legalize Kampagne. Am ersten Maiwochende werden weltweit vernetzte Aktionen rund um den Hanf durchgeführt.Demonstrationen, Smoke-Ins, Raves, Konzerte, Festivals, Infostände, Podiumsdiskussionen und noch viel mehr. Autonome „direct action“ Gruppen haben sogar guerilla-growing als Aktionsform in öffentlichen Parks angekündigt. In diesem Jahr werden offiziell rekordverdächtige 218 Städte auf allen Kontinenten teilnehmen.
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Nutzhanf und Cannabis-Patenschaft auf der 10. Hanfparade in Berlin

Heute findet die 10. Hanfparade in Berlin statt. Um 12 Uhr gehts am Alexanderplatz los, und zieht dann ab 14 Uhr richtung Brandenburger Tor. Dort findet bis zum Abend die Abschlusskundgebung statt – mit 10.000 lebenen Hanfpflanzen und einigen Reden, Bands und DJs.

Auf dem Feld selbst sollte die Cannabis-Patenschaften vorgestellt werden: Da die 10.000 Hanfpflanzen nach der Parade nicht sterben sollen, könnt ihr die Cannabis-Patenschaft übernehmen. Für 10 Euro stellt ihr sicher, dass die Pflanze wieder aufs Feld kommt und dort von den Bauern betreut wird. Leider könnt ihr die Pflanzen nicht mitnehmen – ein Dummer umstand im Betäubungsmittelgesetz sagt, dass Privatmenschen das nicht dürften.

Also auf, gegen solche Gesetzesregelungen! Legalize!

Ihr bekommt das Besuchsrecht zum Feld der Pflanze, eine Urkunde auf der du als Cannabispate eingeschrieben bist und ein Hanfparade-Tshirt. Weiteres vor Ort und auf der Hanfparade-Homepage.

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Free Marc Emery Demo 2ter Tag, Botschaft von Kanada

Free Marc Emery Banner

Es waren wieder einige Leute versammelt, um gegen die Inhaftierung von Marc Emery zu demonstrieren. Wir konnten dem Pressecor der Botschaft von Kanada unsere Protestnote überreichen, und unseren Standpunkt klarmachen. Leider konnte die Botschaft von Kanada kein offizielles Statement abgeben.

Marc Emery wurde in Kanada auf Wunsch der US Drogenbehörde DEA verhaftet, weil er Hanfsamen via Internet verkauft. Morgen, am 16. September 2005 fängt die Gerichtsverhandlung um seine Auslieferung an. In den USA drohen ihm Lebenslänglich oder sogar die Todesstrafe.

Wir gegen die Inhaftierung und Auslieferung und wollen das Marc Emery und seine Freunde freikommen! Wir fordern Freiheit für alle wegen Hanf Gefangener weltweit!

Und hier geht es zu mehr Fotos von der Demonstration vor der Botschaft von Kanada

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