#weedmob & #200Milligramm | DHV-Video-News #326

#Weedmob & #200Milligramm | DHV News # 326

Video of #Weedmob & #200Milligramm | DHV News # 326

Die Hanfverband-Videonews vom 04.02.2022

Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.

LEAP-Resolution
Politik-Häppchen
#weedmob & #200Milligramm
Prozess gegen Arzt Rolf M. – 500 Gras-Rezepte ohne Untersuchung
Neue Studie: Mehr “Cannabispsychosen”?
Schwanz ab
Termine

Vorbemerkungen

DHV twitter, 03.02.2022: Neue Studie: Mehr “Cannabispsychosen”? – DHV-Update

LEAP-Resolution

LEAP Deutschland: Resolution von LEAP Deutschland: Wir fordern die Entkriminalisierung von Cannabis in den ersten 100 Tagen!

Politik-Häppchen

Tobi @Tobi04089813 twitter, 01.02.2022: Direktnachricht Dirk Heidenblut: Entkriminalisierung erst im Juni
rics @rics420, 01.02.2022: Direktnachricht Dirk Heidenblut: Auch Führerscheinfrage früh angehen und evtl. unabhängig vom Regulierungsgesetz
Noves twitter, 02.02.2022: Weitere Heidenblut-Äußerungen mit Details
Tagesspiegel, 31.01.2022: Debatte um Legalisierung geht weiter: „Der Verkauf von Cannabis ist auch Sozialarbeit“

#weedmob & #200Milligramm

stern, 02.02.2022: Cannabis-Besitz Frau wegen 0,2 Gramm Cannabis angeklagt – doch nun wurde der Strafbefehl zurückgenommen
RA Lito Michael Schulte twitter, 31.01.2022: StA fordert 900 Euro Strafe für 0,2 Gramm
RA Lito Michael Schulte twitter Video, 31.01.2022: Verfahren eingestellt
Tag24, 01.02.2022: Trotz geplanter Legalisierung! Prozess wegen 0,2 Gramm Cannabis: Twitter-Shitstorm
RBB Abendschau, 02.02.2022: Suchthelfer gegen Freigabe von Cannabis
RBB Abendschau twitter, 03.02.2022: Vielen Dank für Ihren Hinweis und den Hinweis vieler anderer User. Wir werden den Beitrag löschen…
Neue Wege in der Cannabispolitik – Positionen von freien Trägern der Berliner Suchthilfe im Paritätischen Berlin
dirk_heidenblut instagram, 02.02.2022: Insta-Live-Fragerunde “nächste Woche”

Prozess gegen Arzt Rolf M. – 500 Gras-Rezepte ohne Untersuchung

BR, 02.02.2022: Münchner Cannabis-Arzt gesteht Gesetzesverstöße
Süddeutsche, 02.02.2022: Gerichtsprozess in München:Der Arzt als Drogendealer

Neue Studie: Mehr “Cannabispsychosen”?

DHV, 01.02.2022: Drastischer Anstieg psychiatrischer Einweisungen wegen Cannabis?
RND, 30.01.2022: Studie: Zahl der Krankenhausbehandlungen von Cannabiskonsumenten gestiegen

Schwanz ab

ACHTUNG TRIGGERWARNUNG: DIESE SEITE ZEIGT POTENTIELL VERSTÖRENDE BILDER VON DER WUNDE:
Journal of Medical Case Reports, 30.01.2022: Penile self-amputation due to cannabis-induced psychosis: a case report
Hanf Journal, 02.02.2022: Cannabis-Psychose? – Mann in Thailand amputiert sich seinen Penis
gizmodo.com, 01.02.2022: A Man Chopped Off His Penis With Scissors in a Fit of Cannabis-Induced Psychosis, Doctors Say

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Termine der kommenden zwei Wochen

Oldenburg: Online-Hanfschnack der DHV-Ortsgruppe, Sonntag, 6. Februar 2022, 19:00 Uhr, Online über Discord
Heidelberg: Online (Hybrid) Teamsitzung des Hanfverband Rhein-Neckar, Montag, 7. Februar 2022, 19:00 Uhr, Online / Vor Ort auf Anfrage
Traunstein: Offener Hanftisch der DHV-Ortsgruppe Chiemgau, Mittwoch, 9. Februar 2022, 19:00 Uhr, Traunstein – Hinter d. Veste 4
Instagram: Livestream von Dirk Heidenblut (MdB, SPD), Donnerstag, 10. Februar 2022, 18:00 Uhr, Online, Insta-Profil Dirk Heidenblut
Oldenburg: offenes Online-Treffen der DHV-Ortsgruppe, Sonntag, 13. Februar 2022, 17:00 Uhr, Online über Jitsi
Regensburg: Offenes Online-Treffen der DHV-Ortsgruppe, Sonntag, 13. Februar 2022, 18:00 Uhr, Online über Jitsi
Heidelberg: Offener Hanftisch des Hanfverband Rhein-Neckar, Dienstag, 15. Februar 2022, 19:00 Uhr, Zum Goldenen Hirsch, Schwetzinger Str. 29, 69124 Heidelberg
Stuttgart: Treffen der DHV-Ortsgruppe, Freitag, 18. Februar 2022, 19:00 Uhr, Stöckachstraße 53, Stuttgart

Sonderthemen: 

Drastischer Anstieg psychiatrischer Einweisungen wegen Cannabis?

Eine neue Studie zeigt einen starken Anstieg klinischer Einweisungen von Cannabiskonsumenten. Viele Medien bringen diese Nachricht in direkten Zusammenhang mit der geplanten Legalisierung und verunsichern damit die Leser. Ein Blick in die Studie der Forscher aus Ulm zeigt jedoch, dass die Zusammenhänge nicht so einfach sind.

Die Studie des Teams um Prof. Maximilian Gahr vom Universitätsklinikum Ulm untersucht die Entwicklung der stationären Einweisungen in Zusammenhang mit Cannabis. Kernaussage der Studie ist die Feststellung, dass sich im Zeitraum von 2000 bis 2018 die Anzahl klinischer Einweisungen um den Faktor sechs erhöht hat. Konkret stiegen die Einweisungen von 3392 Fällen (2000) auf 19091 Fälle (2018).

In der Studie selbst ist keine Warnung vor der geplanten Legalisierung von Cannabis zu finden. Sie weist auf gleich mehrere Umstände hin, die den Anstieg erklären können. Die Gründe haben zum Teil gar nichts mit natürlichem Cannabis zu tun und schon gar nicht mit der Legalisierung.

Synthetische Cannabinoide

Die Autoren weisen darauf hin, dass im betrachteten Zeitraum der Konsum von synthetischen Cannabinoiden erheblich zugenommen hat. Diese Drogen aus dem Labor wurden ab 2008 zunächst als Legal Highs verkauft und tauchen heute vermehrt als “Beimischungen” in Cannabisblüten auf. Diese Substanzen verursachen eine stärkere Abhängigkeit, größere körperliche Schäden und mehr psychische Probleme als Cannabis. In letzter Zeit wurden hunderte Kilo gepanschtes Cannabis beschlagnahmt. Insofern wäre es denkbar, dass allein die synthetischen Cannabinoide für die Zunahme der Einweisungen verantwortlich sind. Eine Folge des Schwarzmarktes, die durch legalen, kontrollierten Handel vermieden werden könnte.

Höhere THC-Werte

Ein weiterer Erklärungsansatz der Wissenschaftler ist die Zunahme des THC-Gehalts in Cannabisprodukten. Dabei ging diese Zunahme keineswegs so rasant vonstatten, wie oft behauptet. Der Reitox- Bericht der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (2021) gibt für Hanfblüten eine Steigerung von 10,9% (2011) auf 13,7% THC (2020) an. Falsch ist übrigens die Behauptung in der Studie, Marihuana mit hohem THC-Gehalt komme aus gentechnisch veränderten Pflanzen. Es gibt keine Hinweise darauf, dass es so etwas bereits auf dem Schwarzmarkt gibt.

Dass diese THC-Werte für mehr Psychiatrie-Patienten verantwortlich sein sollen, erscheint wenig wahrscheinlich, zumal Hanfblüten aus der Apotheke zum Teil erheblich höhere THC-Werte haben. Plausibler, aber in der Studie nicht enthalten, ist, dass es immer mehr Sorten auf dem Markt gibt, die kaum noch CBD enthalten, das den problematischen Wirkungen des THC antipsychotisch entgegenwirkt.

Für Konsumenten ist es nicht möglich, sich über die genauen Wirkstoffkonzentrationen von THC, CBD und anderen Cannabinoiden zu informieren und letztendlich eine bewusste Kauf- und Konsumentscheidung zu treffen. Der Kauf von Cannabis auf dem Schwarzmarkt gestaltet sich häufig so, als wenn man Alkohol kaufen würde und nicht wüsste, ob man Schnaps oder Bier bekommt.

Neues Abrechnungssystem

Einen anderen erhellenden Aspekt liefern die Autoren bezüglich der Limitierungen ihrer Studie und der liegt im deutschen Gesundheitssystem begründet. Durch die Einführungen des Pauschalen Entgeltsystems (Flat-Rate- Entgelt) in Deutschlands Kliniken wurden finanzielle Anreize für eine Verkürzung der stationären Aufenthaltszeit geschaffen. Es rechnet sich wirtschaftlich somit für Krankenhäuser, Patienten früher zu entlassen und gegebenenfalls später als Neueinweisung wieder aufzunehmen. Die Anzahl der behandelten Patienten bleibt unverändert bei entsprechend höheren Einweisungszahlen.

Steigerung des Konsums

Die Autoren vermuten, auch der Anstieg des Konsums in den letzten Jahren habe zu einer Zunahme der Cannabisstörungen geführt. Die Konsumzunahme sei womöglich auf eine verminderte Risikowahrnehmung seit der Einführung von Cannabis als Medizin 2017 zurückzuführen.
Betrachtet man jedoch die in der Studie zitierten Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, so fällt zunächst auf, dass der Cannabiskonsum vor allem bei den für die Entwicklung von psychischen Störungen besonders gefährdeten Jugendlichen keineswegs gestiegen ist. In dieser Gruppe liegt er sogar deutlich unter dem Wert von 2000. Bei den jungen Erwachsenen ist die Zunahme so moderat, dass sie nicht für eine Vervierfachung der Einweisungen verantwortlich sein kann.

Auch ein direkter Zusammenhang zwischen der Freigabe von Cannabis als Medizin und vermehrtem Konsum wurde in vielen Studien widerlegt. Einen Überblick dazu liefert  der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags mit seiner zusammenfassenden Studie „Legalisierung von Cannabis – Auswirkungen auf die Zahl der Konsumenten in ausgewählten Ländern“ von 2019.

Die gleiche Untersuchung kommt zu der vielfach bestätigten Erkenntnis, dass die Legalisierung von Cannabis als Genussmittel nicht zu einem Konsumanstieg führt, insbesondere nicht bei jungen Risikogruppen. Insofern hat die Verknüpfung der psychischen Risiken des Cannabiskonsums mit der Frage der Legalisierung keine wissenschaftliche Grundlage.

Fazit

Aufgrund der genannten Einschränkungen und unterschiedlichen möglichen Erklärungsansätze stellen die Autoren der Studie fest, dass es ihnen nicht möglich war, die genauen Gründe des beobachteten Trends zu ermitteln. Die verkürzte Wiedergabe der Studie als Warnung vor der Legalisierung durch Teile der deutschen Medien erscheint insofern äußerst fragwürdig.

Sonderthemen: 

Jetzt stehen wir ganz am Anfang | DHV-Video-News #325

Jetzt stehen wir ganz am Anfang | DHV-News # 325

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Die Hanfverband-Videonews vom 28.01.2022

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Jetzt stehen wir ganz am Anfang
Europa: Liberalisierung erhöht nicht jugendlichen Konsum
Termine

Vorbemerkungen

DHV TikTok, 27.01.2022: Das erste Treffen der Drogenpolitiker – DHV-Update

Jetzt stehen wir ganz am Anfang

Georg Wurth twitter, 22.01.2022: kein drogenpolitischer Sprecher bei den Linken?
Linksfraktion: Fachpolitische Sprecherinnen und Sprecher
Pharmazeutische Zeitung, 25.01.2022: Blienert: »Wir stehen vor einem Paradigmenwechsel«
WDR, 19.01.2022: Cannabis: “Raus aus der Schmuddelecke”
ARD Bericht aus Berlin, 21.01.2022: Wie schnell kommt die Cannabis-Legalisierung und was ändert sich dann bei den Führerscheinen? @JUSMAKL im Gespräch auf 100 Metern mit dem neuen Drogenbeauftragten der Bundesregierung @BdB_SD_Blienert
Der Westen, 24.01.2022: Cannabis: Ampel-Politiker redet von Legalisierung und blamiert sich – „Leeres Geschwätz“
Welt, 25.10.2021: Meinung – Legalisierung – Cannabis ist längst Teil des Alltags – die Kriminalisierung muss weg
DHV, 27.01.2022: Die wichtigsten Forderungen zur Legalisierung
BvCW – Eckpunktepapier Genussmittelregulierung – Auf dem Weg zu einer Deutschen Cannabis Agenda – Elemente, Band 20

Europa: Liberalisierung erhöht nicht jugendlichen Konsum

NORML, 20.01.2022: Analysis: Liberalization of European Cannabis Policies Not Linked to Increased Marijuana Use by Young People

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Termine der kommenden zwei Wochen

Oldenburg: offenes Online-Treffen der DHV-Ortsgruppe, Sonntag, 30. Januar 2022, 17:00 Uhr, Online über Jitsi
Braunschweig: Offenes Online-Treffen der DHV-Ortsgruppe, Montag, 31. Januar 2022, 18:00 Uhr, Online
Oldenburg: Online Stammtisch der DHV-Ortsgruppe Oldenburg, Dienstag, 1. Februar 2022, 19:00 Uhr, Online
Oldenburg: Online-Hanfschnack der DHV-Ortsgruppe, Sonntag, 6. Februar 2022, 19:00 Uhr, Online über Discord

Themen: 
Sonderthemen: 

DHV: Die wichtigsten Forderungen zur Legalisierung

“Wir führen die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften ein.” – Koalitionsvertrag SPD, Grüne, FDP 2021

Wir freuen uns darauf, zusammen mit der Ampel-Regierung die Details der Regulierung des Cannabismarktes zu beraten. Ein Eckpunktepapier zu diversen Details werden wir bald zur Diskussion stellen und dann in unsere Lobbyarbeit einfließen lassen. Hier die wichtigsten Forderungen, die wir bereits in die Debatte eingebracht haben:

Eigenanbau nicht vergessen

Legaler Eigenanbau gehört unbedingt dazu. Verkauf von Cannabis in Shops und gleichzeitig weiterhin Konsumenten mit ein paar Pflanzen für den Eigenverbrauch zu verfolgen, das geht gar nicht. Auch gemeinsamer Anbau in Vereinen wie in Spanien oder Malta sollte möglich sein.

Führerscheinproblem lösen

Theoretisch geht es hier nicht um Verbot oder Legalisierung, sondern um Verkehrssicherheit. Praktisch werden Cannabiskonsumenten im Führerscheinrecht aber diskriminiert und viel härter bestraft als Alkoholkonsumenten. MPU-Anordnung und Führerscheinentzug werden als Ersatzstrafe missbraucht. Cannabiskonsumenten verlieren häufig den Führerschein, obwohl sie nicht berauscht gefahren sind. Wir fordern eine Erhöhung des THC-Grenzwertes auf ein realistisches Maß und eine Angleichung der Sanktionen zu denen bei Alkohol.

Amnestie

Wenn der Umgang mit Cannabis zukünftig keine Straftat mehr ist und anerkannt wird, dass Besitz und Handel nicht moralisch verwerflich sind, dann muss das auch rückwirkend gelten. Alle Akten über gewaltfreie Cannabisdelikte, die nach neuem Recht keine Delikte mehr sind, müssen gelöscht und offene Strafen müssen erlassen werden, wie es in US-Staaten üblich ist, die Cannabis legalisiert haben.

Entkriminalisierung in 100 Tagen

Da es erfahrungsgemäß Jahre dauern kann, bis alle komplizierten Details der vollständigen Marktregulierung ausdiskutiert und beschlossen sind, muss die Strafverfolgung der Konsumenten sofort beendet werden. Den Besitz einer geringen Menge (z.B. 30 Gramm) Cannabis zum Eigenverbrauch als “nicht strafbar” zu definieren, wäre sehr einfach und schnell umsetzbar. Das würde Polizei und Konsumenten von über 100.000 Strafverfahren pro Jahr entlasten. Weiterhin in dieser Größenordnung über Jahre Strafverfahren gegen Konsumenten zuzulassen, während über die Details der vollständigen Legalisierung diskutiert wird, ist nicht akzeptabel! Am besten bei der Sofortmaßnahme noch ein paar legale Pflanzen pro Person für den Eigenanbau dazu nehmen, dann sind die Konsumenten vor Streckmitteln geschützt und der Schwarzmarkt kann schon mal mit dem Austrocknen beginnen.

Sonderthemen: 

Nachruf Theo Pütz – vorerst keine Führerscheinberatung mehr

“Führerscheinpapst” Theo Pütz ist kurz nach Weihnachten überraschend gestorben.

Theo war nicht nur seit vielen Jahren Partner des DHV und Dienstleister für die kostenlose Erstberatung bei Führerscheinproblemen, sondern auch einer meiner ersten Weggefährten im Kampf für die Legalisierung von Cannabis.

1996 habe ich mich im Rahmen einer kleinen Kampagne in Remscheid mit 4 Gramm Gras selbst angezeigt. Ich hatte mit einer Einstellung des Verfahrens gerechnet, aber der Staatsanwalt wollte mich unbedingt verurteilen. Deshalb bin ich drangeblieben. Seitdem “haben sie mich am Hals”. Zusammen mit Theo habe ich im folgenden Jahr eine Selbstanzeigenkampagne gestartet, bei der 12 Leute in 5 Bundesländern gleichzeitig mit zwei Gramm Hasch zur Polizei gegangen sind. Theo war auch selbst einer dieser 12 Aktivisten. Diese Strafverfahren wurden alle eingestellt. Aber die Führerscheinstelle im Kreis Neuss wollte Theo und zwei weiteren Mitstreitern daraufhin die Führerscheine abnehmen. Das haben sie nie geschafft. Seitdem “hatten sie Theo am Hals”.

Immer wieder haben wir an diversen drogenpolitischen Baustellen zusammengearbeitet. Aber vor allem war Theo der wichtigste Faktor für mich und den DHV, das sehr komplizierte Führerscheinrecht und die daraus resultierenden Probleme zu verstehen, zu beschreiben und Lösungen vorzuschlagen.

Ich bin mir nicht sicher, ob wir jemals erfahren werden, wie vielen Leuten Theo den Führerschein gerettet hat. Aber es waren sehr, sehr viele! Schon bevor er die Führerscheinberatung professionalisiert hat, hat Theo ehrenamtlich fast ununterbrochen Betroffene beraten; seit Ende der 90er, lange bevor der DHV 2002 gegründet wurde. Seit es den DHV gibt, haben wir hunderte Fördermitglieder mit Führerscheinproblemen zur kostenlosen Erstberatung zu Theo Pütz geschickt. Das war möglich durch seine sehr faire Monatspauschale, die immer noch eher nach Ehrenamt als nach MPU-Abzocke roch.

Nun können wir unseren Mitgliedern die kostenlose Erstberatung in Sachen „Cannabis & Führerschein“ bis auf Weiteres nicht mehr anbieten. Ich bezweifle, dass wir einen zweiten Menschen wie Theo finden werden, der diesen Service zu bezahlbaren Preisen anbietet und so viele Fälle erledigen kann.

Was uns bleibt ist, die Mission in Gedenken an Theo zu Ende zu bringen und die Ungerechtigkeiten für Hanffreunde mit Führerschein ein für alle mal zu beenden. Leider wird Theo das nicht mehr miterleben.

Georg Wurth

Themen: 
Sonderthemen: 

DHV-Jahresrückblick 2021 (Text & Video)

LIVE Jahresrückblick 2021 und Spendengala

Video of LIVE Jahresrückblick 2021 und Spendengala

Das Jahr 2021 könnte als entscheidender Durchbruch für die Legalisierung von Cannabis in Deutschland in die Geschichte eingehen. Dass die Ampel-Koalition nach 16 Jahren CDU-Stillstand genau diesen Plan hat, ist jedenfalls ein riesiger Meilenstein. Was das Jahr für politisch interessierte Hanffreunde sonst noch zu bieten hatte, könnt ihr hier nachlesen. Oder ihr schaut euch die Aufzeichnung unseres Jahresrückblicks an, den wir am 30.12.2021 inklusive Spendensammlung live auf Youtube gesendet haben.

Die Spendensammlung im Video ist Teil der traditionellen DHV-Weihnachtsspenden-Aktion, die noch bis zum 15.01.2022 läuft.
Neue DHV-Fördermitglieder und die meisten Spender können an einer Verlosung teilnehmen. Infos dazu findet ihr ebenfalls in diesem Artikel sowie in den AGBs zum Gewinnspiel, die Preise stellen wir euch außerdem in diesem Video vor.

International

Die “legalisierte Weltbevölkerung” ist 2021 um 33,9 Millionen Menschen von 147,6 auf 181,5 Mio. gewachsen. Sie leben in Staaten bzw. US-Staaten, die Cannabis vollständig legalisiert haben. Dort ist also auch ein regulierter Handel mit Cannabis endgültig per Gesetz beschlossen bzw. bereits eingeführt worden. Der Zuwachs kam dieses Jahr ausschließlich durch vier weitere US-Staaten zusammen: New York State, New Mexiko, Virginia und Connecticut.

USA

Die Frage des Jahres mit Blick auf die USA war, inwieweit es sich auf die Cannabispolitik auswirken würde, dass Präsident Trump von den repressiven Republikanern durch Joe Biden von den legalize-freundlichen Demokraten abgelöst wurde. Schnelle und offensichtliche Fortschritte ließen auf sich warten. Die Demokraten bekräftigten zwar Anfang Februar, dass sie nun die Legalisierung auf Bundesebene angehen wollen, doch bis zum Jahresende ist wenig passiert.

Schweiz

In der Schweiz wurde im Januar nach langer Diskussion der Weg freigemacht für Modellprojekte zur Cannabisabgabe in diversen Städten, die das beantragt oder ihr Interesse bekundet hatten. Seitdem laufen die konkreten Vorbereitungen, 2022 soll es losgehen. Allerdings wird die Zahl der Teilnehmer sehr überschaubar bleiben. Und während die Vorbereitungen für die Modellversuche noch laufen, flammt die Diskussion über die Legalisierung im Parlament wieder auf.

Mexiko

Das Land galt als einer der Favoriten, als dritter Nationalstaat nach Uruguay und Kanada Cannabis vollständig zu legalisieren, nachdem das oberste Gericht das Cannabisverbot jedenfalls in der aktuellen Fassung inklusive Verbot des Eigenanbaus für verfassungswidrig erklärt hatte. Nach mehreren Verschiebungen der Deadline für ein neues Gesetz hat das Parlament leider auch 2021 nicht geliefert. Dennoch bleibt Mexiko auf der Liste und könnte auch 2022 noch Nr. 3 werden.

Luxemburg

Wie nun Deutschland hatte zuvor schon Luxemburg 2018 als erstes europäisches Land den Plan zur Legalisierung im Koalitionsvertrag der damals neuen und immer noch aktuellen Regierungskoalition stehen. Dieses Jahr kam nun die schlechte Nachricht, der Plan zur Legalisierung werde aufgegeben. Aber immerhin soll der Eigenanbau weiterhin erlaubt werden. Die entsprechende Gesetzesänderung steht noch aus.

Malta

Als erstes Land in Europa hat Malta ein Gesetz verabschiedet, nach dem der Besitz von 7 Gramm Cannabis in der Öffentlichkeit und der Anbau von vier Pflanzen pro Person für den Eigenbedarf völlig legal sind und nicht wie sonst üblich höchstens “geduldet” oder “nicht bestraft”.

Deutschland

Chemiegras

Seit Anfang des Jahres ist das Thema “Chemiegras” endgültig angekommen in Deutschland. Wir hatten schon früher gewarnt, aber im Januar kam das Thema durch die Vice-Video-Doku über den Dealer “Banks” aus Gießen einem Millionenpublikum ins Bewusstsein. Wir haben mit Artikeln, Warn-Videos und einem Experten-Interview regelmäßig über die Gefahren informiert. Letztlich hat das Thema wohl auch den heutigen Gesundheitsminister Karl Lauterbach erreicht, der seinen Meinungsschwenk hin zur Legalisierung mitten im Wahlkampf damit begründete, dass neuerdings gefährliches Gras auf dem Schwarzmarkt unterwegs sei, das mit Heroin gestreckt sei. Deshalb sei es besser, den Markt zu regulieren. Das mit dem Heroin stimmt zwar nicht so ganz, wie sogar der Faktenfinder auf tagesschau.de recherchierte, aber das grundsätzliche Problem hat Lauterbach immerhin erkannt.

#RichterMüller

Der bekannte Bernauer Amtsrichter und Legalize-Aktivist Andreas Müller war zum Jahreswechsel mit einem Befangenheitsantrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder konfrontiert. Wegen seiner ständig öffentlich vorgetragenen Meinung, das Verbot von Cannabis sei verfassungswidrig, könne er nicht unvoreingenommen urteilen über Cannabis-Straftäter. Müller sollte in konkreten Fällen nicht als Richter fungieren dürfen. Dabei ist es nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht eines jeden Richters, eine Regelung in Karlsruhe vorzulegen, wenn er ein Gesetz für verfassungswidrig hält. Den Befangenheitsantrag wertete nicht nur der DHV als Angriff auf die Unabhängigkeit der Justiz. Nachdem der Antrag in der ersten Instanz im Januar abgelehnt wurde, ging die Staatsanwaltschaft in die nächste Instanz, verlor das Verfahren aber endgültig vor dem Landgericht. Derweil wartet die Richtervorlage weiter auf eine Entscheidung beim Bundesverfassungsgericht, wo mittlerweile weitere Richter die Verfassungsmäßigkeit des Cannabisverbots in Karlsruhe überprüfen lassen wollen. Seinen öffentlichen Kampf für die Legalisierung hat Müller natürlich fortgesetzt, sei es in TV-Interviews oder auf twitter.

CBD-Blüten & BGH-Urteil

Im März urteilte der BHG im Fall der Braunschweiger Hanfbar über den rechtlichen Status von CBD-Blüten mit weniger als 0,2 Prozent THC, also Nutzhanfblüten. Sowohl Polizei und Bundesregierung einerseits als auch die Händler andererseits sahen sich in ihrer Haltung bestätigt. Klarheit sieht anders aus – offenbar auch für Berliner Richter, die ein entsprechendes Verfahren gar nicht erst eröffnen wollten.

Spezial-PR à la Daniela Ludwig

Nachdem Ludwigs PR-AktionMach dich schlau“, mit der Jugendliche 2020 vor den Gefahren des Cannabiskonsums gewarnt werden sollten, ein komplettes Desaster war, sah sich die Drogenbeauftragte motiviert, die Aktion 2021 fortzusetzen. Sie nutzte dazu einzelne Video-Ausschnitte von bekannten Youtubern auf einer Sonderseite zur Mach-Dich-Schlau-Kampagne. Leider wussten die davon nichts, obwohl das Ganze nach einer Kooperation aussah. MaiLab und Youtuber Hubertus Koch distanzierten sich daraufhin von der Aktion.

Anders als andere Drogenbeauftragte vor ihr hatte Ludwig keinen Expertenrat eingerichtet, um sich dort Sachverstand abzuholen. Die Begründung dafür: Ludwig bevorzuge “anlassbezogene Konsultationen”. Unter anderem verweist sie auf ein Treffen mit dem DHV zum Beginn ihrer Amtszeit. Es blieb das einzige.

Bundestagswahl – #btw21

Cannabis war Wahlkampfthema

Ein zentrales Ziel des DHV für 2021 haben wir erreicht: wir wollten Cannabis zum Wahlkampfthema machen. Und das war der Fall. Praktisch das ganze Jahr über war das so, stärker und früher als gedacht. Schon im Februar gab es einige Beispiele für die DHV-News #281 wie verschiedene Diskussionsveranstaltungen der Parteien.

Bewegung in der CDU

Ganz langsam kommt auch in der CDU die Diskussion um die Legalisierung von Cannabis auf. Dass sich das im Wahljahr, entgegen dem Wahlprogramm, noch verstärken würde, war allerdings kaum abzusehen. Insbesondere junge Konservative verstehen offenbar langsam, dass die CDU mit ihrer repressiven Haltung für immer mehr junge Menschen unwählbar wird. Im Januar machte der brandenburger Abgeordnete Julian Brüning den Anfang. Die Junge Union in Stuttgart und in Berlin Lichtenberg befürwortet die Legalisierung und hat jeweils Georg Wurth zur Online-Diskussion geladen, um ihn gegen “Altpolitiker” der eigenen Partei antreten zu lassen. Und selbst die CSU hatte ihren “jungen Wilden” aus Augsburg, der die Legalize-Revolution anzettelte, nachdem die Ex-Drogenbeauftragte Daniela Ludwig sein Sauf-Bild auf twitter geliked hatte. Doch leider sind das alles erst zarte Ansätze, die Union ist weiter das Problem, nicht die Lösung.

Wahlprogramme

An unserem Wahlcheck btw21 sieht man im Kapitel Wahlprogramme, dass Linke, Grüne und AfD geliefert haben wie erwartet. Linke und Grüne mit sehr guten Punkten im Programm, absolut wählbar, die AfD nicht. Für den Jahresrückblick erwähnenswert waren aber insbesondere die Programme der anderen großen Parteien.

Die SPD hat zum ersten Mal in diesem Jahrtausend einen ganz großen Schritt nach vorn gemacht in Sachen Cannabispolitik. Bis dahin haben die Sozialdemokraten den Status Quo inklusive massivem Verfolgungsdruck gegenüber den Konsumenten befürwortet bzw. ohne Meinung hingenommen. Nun standen immerhin die Entkriminalisierung der Konsumenten und kommunale Modellprojekte zur Cannabisabgabe im Programm. Für eine klare Forderung nach Legalisierung hat es leider nicht ganz gereicht. Aber immerhin, sie bewegt sich doch!

Die FDP hat sich bei den Beratungen über das Wahlprogramm einen ulkigen Skandal erschaffen, indem sie einen Skandal verhindern wollte. Zunächst war auf dem Parteitag ein Antrag zur Entkriminalisierung aller Drogenkonsumenten im Sinne des Vorgehens in Portugal angenommen worden. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit für eine “liberale” Drogenpolitik und immer mal wieder auch Bestandteil der Programme von Grünen und Linken. Trotzdem ging die Parteispitze panisch dazwischen, ließ über den Antrag nochmal abstimmen und bekam den Passus wieder aus dem Programm. In den Medien wurde dann nicht erwähnt, dass die FDP die Legalisierung von Cannabis im Programm hat, sondern zum Beispiel das: “Delegierte schockieren Parteiführung mit Ja zu liberaler Drogenpolitik“.

CDU und CSU, die ganz merkelig davon ausgegangen waren, dass ein Personenwahlkampf ausreicht, weil sowieso alle Union wählen, hatten wohl zuerst ganz vergessen, dass Parteien üblicherweise mit einem inhaltlichen Programm bei Wahlen antreten. Während alle anderen Parteien ihre Programme demokratisch auf Parteitagen abstimmen ließen, wurde das “Regierungsprogramm” bei der Union von Laschet und Söder einfach vorgestellt, nachdem man es kurz vorher den paar Mitgliedern des jeweiligen Parteipräsidiums zum Abnicken gezeigt hatte.

Ampel vereinbart Legalisierung

Ein weiteres Ziel unserer Kampagne war, die Legalisierung von Cannabis nicht nur zum Wahlkampfthema, sondern auch zum Thema in den Koalitionsverhandlungen zu machen. Und das war es ganz offensichtlich. Nach langer Wartezeit kam die bombastische Nachricht: Die Ampel will Cannabis legalisieren! Was für ein Meilenstein! Was für ein Moment nach so langem Kampf für die Legalisierung! Sicher gibt es noch viele Hürden, die Sache ist nicht in trockenen Tüchern. Aber die entscheidende Voraussetzung für die Legalisierung haben wir damit erreicht: eine Regierung, die genau das tun will.

DHV

Youtube-Zensur

Zum Jahreswechsel waren alle älteren DHV-Videos komplett offline. Wir hatten massive Probleme mit Strikes, die uns Youtubes Säuberungsprogramme beschert hatten. Konkret wurden Links in unseren Videobeschreibungen bemängelt und gelöscht, völlig willkürlich und unsinnig. Der normale Youtube-Support war offensichtlich überfordert und kaum erreichbar, auch wegen Corona-Homeoffice. Bei weiteren Aktionen der wildgewordenen Programme drohte eine vollautomatische Löschung des gesamten DHV-Kanals. Da es uns aber wichtig ist, insbesondere bei den News die Quellen zu nennen und zu verlinken, haben wir nicht die einfache Lösung gewählt, einfach nur alle Videobeschreibungen zu löschen. Stattdessen haben wir monatelang hunderte Videos im Kanal komplett offline gestellt, um das Risiko der Löschung des DHV-Kanals zu minimieren, und uns per Rechtsanwalt gegen den Konzern gewehrt. Das hat uns viele Clicks auf ältere Videos gekostet, aber letztendlich haben wir uns durchgesetzt. Youtube bestätigte im Januar, dass wir keine Richtlinie verletzt haben. Seitdem hat uns Youtube in Ruhe gelassen.

Mary Jane

Mitten in Corona-Zeiten war die Mary Jane das einzige große Live-Event des Jahres für das DHV-Team und eine der wenigen Gelegenheiten für Ortsgruppen-Aktivisten zu zeigen, was sie drauf haben.

Wahlanalysen für diverse Landtagswahlen

Natürlich haben wir neben der Bundestagswahl die Landtagswahlen nicht vergessen und wie üblich unsere Wahlanalysen veröffentlicht für Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

Neues DHV-Team

Wir konnten dieses Jahr viele neue Kollegen im DHV-Team begrüßen und sind jetzt mit neun Kollegen plus Aushilfen gut aufgestellt für die großen Dinge, die da auf uns zukommen.

Georg Wurth im Bundestag

Zum Ende der Legislaturperiode haben die Fraktionen nochmal richtig aufgedreht mit drogenpolitischen Anträgen. Auch ein Zeichen dafür, dass Cannabis ein Wahlkampfthema war. Jedenfalls führte das zu gleich drei Anhörungen im Bundestag – und zu jeder wurde DHV-Sprecher Georg Wurth als Sachverständiger eingeladen. Auch unsere normale Lobbyarbeit zu diversen Details der Cannabispolitik konnten wir also bis fast zur Wahl machen, wie wir hier gern dokumentieren:

Anhörung “Cannabis & Führerschein” (Antrag Linke): schriftliche Stellungnahme + Video mit den Antworten von Georg Wurth
Anhörung “Drugchecking und Entkriminalisierung aller Drogenkonsumenten” (Antrag Linke): schriftliche Stellungnahme + Video mit den Antworten von Georg Wurth
Anhörung “Cannabislegalisierung” (Antrag FDP): schriftliche Stellungnahme + Video mit den Antworten von Georg Wurth

Alle mündlichen Stellungnahmen von Georg Wurth im Bundestag findet ihr in dieser Playlist im DHV-Youtube-Kanal.

#btw21

Das große, bestimmende Thema des Jahres war natürlich die Wahl, die wir mit unserer Kampagne “Zeit für Legalisierung” begleitet haben. Hier können wir nur einige Highlights wiedergeben von dem, was wir alles in diesem Zusammenhang getan haben.

Eine der wirksamsten Aktionen dürfte unser tool zum Anschreiben der Direktkandidaten in den Wahlkreisen gewesen sein. Ihr habt die Möglichkeit in so großer Zahl genutzt, dass nun kein einziger Abgeordneter im Bundestag sitzt, der nicht im Wahlkampf wegen Cannabislegalisierung angeschrieben wurde. Teilweise haben die Kandidaten daraufhin sogar Autoresponder eingerichtet, um die vielen Cannabisanfragen automatisch zu beantworten. Das dürfte sich nicht bei vielen Themen gelohnt haben. Einige Antworten der Politiker haben wir hier für euch zusammengestellt.

Weitere Bausteine der Kampagne waren unsere Großplakate und Anzeigen in Parteizeitungen, die wir mit euren Spenden vom letzten Jahr finanzieren konnten, eine ganze Reihe von animierten PR-Videos und Politiker-Interviews, die wir in dieser Youtube-Playlist zusammengestellt haben, und natürlich unsere ausführliche Wahlanalyse.

Am bundesweiten Aktionstag kurz vor der Wahl haben DHV-Ortsgruppen und andere lokale Aktivisten unsere Message auch auf die Straße getragen: Zeit für Legalisierung!

Besonders rund um den Wahltermin und während der Koalitionsverhandlungen haben wir äußerst erfolgreiche Medienarbeit geleistet und dazu beigetragen, die Legalisierung ständig in der Diskussion zu halten, während “die Ampel” hinter verschlossenen Türen beriet. Besonders im Oktober und November sind wir kaum noch hinterher gekommen mit den Einträgen in unser Presseecho.

Sicherlich auch hilfreich war das Update unserer Haucap-Studie von 2018, das Prof. Haucap auf eigene Rechnung mitten während der Koalitionsverhandlungen in einer gemeinsamen Pressekonferenz vorgelegt hat: 4,7 Milliarden Euro pro Jahr für den Staat durch Legalisierung. “Wollt ihr die haben oder nicht?” :-)

Ähnlich perfektes Timing hatte nicht nur die Durchführung und Veröffentlichung unserer diesjährigen Umfrage per Infratest-Dimap – ebenfalls während der Verhandlungen, sondern auch das Ergebnis: Zum ersten Mal haben sich mehr Menschen in Deutschland für die Legalisierung von Cannabis ausgesprochen als dagegen! Ein schönes Signal Richtung Verhandlungsführer: “Vor dem Volk müsst ihr jedenfalls keine Angst haben, wenn ihr es durchzieht”.

Ausblick für 2022

Im kommenden Jahr wird sich unsere Arbeit natürlich auf das absolute Top-Thema konzentrieren: Die vereinbarte Legalisierung von Cannabis in Deutschland.

Einerseits wird es darum gehen, die Umsetzung ganz grundsätzlich voranzutreiben. Denn noch ist es alles andere als sicher, dass wir die Legalisierung in dieser Legislaturperiode erleben werden. Es gibt rechtliche Hürden (internationale Verträge), politische (Bundesrat, mögliches Scheitern der Ampelregierung) und praktische Hürden (Umsetzung der Legalisierung mit dem Personal lange CDU-regierter Ministerien).

Andererseits setzt eine derart grundlegende Änderung im Umgang mit Cannabis eine Vielzahl an komplizierten Änderungen diverser Gesetze voraus. Die vielen Detailfragen der Marktregulierung müssen sorgfältig politisch diskutiert werden. Das wird eine Weile dauern. An dieser Debatte werden wir uns beteiligen und dabei insbesondere die Interessen der Konsumenten und der gesamten Gesellschaft im Blick haben. Die Wünsche von Unternehmen interessieren uns dabei nur insofern, dass ein vielfältiger Markt, der auch kleinen Unternehmen eine Chance gibt, für Verbraucher besser ist als einer mit nur wenigen Großkonzernen. Verbraucherschutz, Qualitätskontrolle, Jugendschutz, Angebotsvielfalt ohne unnötige Produktbeschränkungen, gute Deklarierung der Inhaltsstoffe, ein vernünftiger Steuersatz – das werden die Themen des DHV sein, wenn es um die Cannabis-Fachgeschäfte geht.

Solange diese Debatte läuft, sollte die Kriminalisierung der Konsumenten schnell beendet werden, da das wesentlich weniger kompliziert ist, sowohl in Bezug auf die Debatte der Details als auch auf die rechtliche Umsetzung. Deshalb fordern wir eine konsequente Entkriminalisierung in den ersten 100 Tagen!

Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass der Eigenanbau gleich mit legalisiert und das Führerscheinproblem mit geregelt wird. Und dass alle früheren Strafverfahren, die nach dem neuen Recht keine Straftaten mehr betreffen würden, beendet und aus den Akten gelöscht werden (Amnestie).

Um diese Grundlagen unserer Arbeit zu festigen und gleichzeitig in Richtung Politik zu transportieren, werden wir im kommenden Jahr wieder einmal eine “Cannabis-Normal!”-Konferenz veranstalten, um das alles mit Aktivisten, Wissenschaftlern und Politikern zu besprechen. Aber wir werden uns auch an politischen Gremien beteiligen und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit machen.

Mit Blick auf die Mehrheit der Landesregierungen mit CDU-Beteiligung bekommen außerdem die Landtagswahlen eine besondere Bedeutung. Wenn die CDU bei allen Landtagswahlen im kommenden Jahr aus den Regierungen fliegt, wäre das die einfachste Lösung für das Bundesratsproblem. Die Union würde ihre Mehrheit im Bundesrat verlieren und könnte dort die Legalisierung nicht mehr aufhalten. Mit ausreichend Spendengeldern könnten wir im Rahmen der Wahlen entsprechend informieren.

Ganz unabhängig von Cannabis als Genussmittel werden wir uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass Cannabis als Medizin einfacher zugänglich wird und die vielfältigen Hürden abgebaut werden. Auch dafür sollten mit der Ampelregierung nun bessere Voraussetzungen gegeben sein.

Lust auf einen kleinen Blick in die Vergangenheit?

DHV-Jahresrückblick 2013

DHV-Jahresrückblick 2014

DHV-Jahresrückblick 2015

Video: DHV-Jahresrückblick 2015

DHV-Jahresrückblick 2016 (incl. Video)

DHV-Jahresrückblick 2017

Video: DHV-Jahresrückblick 2017

DHV-Jahresrückblick 2018: Cannabis weltweit auf dem Vormarsch

DHV-Jahresrückblick 2019 (Text & Video)

Jahresrückblick 2020 (Artikel & Video)

Sonderthemen: 

Buschmann: “Jetzt nicht” | DHV-Video-News #321

Buschmann: “Jetzt nicht” | DHV-News # 321

Video of Buschmann: "Jetzt nicht" | DHV-News # 321

Die Hanfverband-Videonews vom 24.12.2021

Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.

Buschmann: “Jetzt nicht”
Antrag Linke Brandenburg: Entkriminalisierung über Bundesländer?
Modellprojekt Berlin – Stand der Dinge
Logikprobleme bei der GdP
Darknet-Marktplatz “Torrez” verabschiedet sich
Die Taliban-Story – Staffel 1, Folge 3
Termine

Vorbemerkungen

VinceandWeed Youtube, 21.12.2021: Eigenanbau von 🥦🥦🥦 in Deutschland?! Im Gespräch mit Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband
Drugreporter, 20.12.2021: How Will Germany Regulate the Legal Cannabis Market?
Livestream: Jahresrückblick und Spendengala – Donnerstag, 30. Dezember 2021 – 16:20
DHV, 01.12.2021: DHV-Weihnachtsspendenaktion 2021/22 gestartet
DHV Youtube, 01.12.2021: Legalisierung richtig machen! – DHV-Spendenaktion 2021/22 gestartet
DHV Youtube, 08.12.2021: Maria stellt die Gewinne vor – DHV-Spendenaktion 2021/22
Täglich aktualisiertes Spendenbarometer auf

Buschmann: “Jetzt nicht”

Tagesschau Youtube, 17.12.2021: Friedrich Merz: Designierter CDU-Chef im Interview | Farbe bekennen
Spiegel, 15.12.2021: Kritik an Ampelkoalition »Wir waren in der alten Bundesregierung nicht mehr handlungsfähig« (Interview Helge Braun, Video)
tagesschau Youtube, 19.12.2021: Eure Fragen an Justizminister Buschmann | Nach-Bericht aus Berlin

Antrag Linke Brandenburg: Entkriminalisierung über Bundesländer?

Landtag Brandenburg: Antrag der Fraktion DIE LINKE: Kriminalisierung beenden – bis zu einer bundesweiten Regelung Cannabisbezug und -anbau für den eigenen Bedarf nicht weiter kriminalisieren! (im Landtag vorgestellt am 17.12.2021
Linksfraktion Brandenburg Youtube, 17.12.2021: Cannabisbezug nicht länger kriminalisieren!
DHV: Bundesland-Vergleich der Richtlinien zur Anwendung des § 31a BtMG

Modellprojekt Berlin – Stand der Dinge

DHV, 33.12.2021: Berlins Bemühungen um ein Modellprojekt zur Cannabisabgabe

Logikprobleme bei der GdP

GdP Zoll&Bundespolizei, 17.12.2021: Koalition will kontrolliert Cannabis abgeben – So einfach ist es aber nicht

Darknet-Marktplatz “Torrez” verabschiedet sich

Der Standard, 19.12.2021: Vermutlich größter europäischer Cannabis-Marktplatz im Darknet wird geschlossen

Die Taliban-Story – Staffel 1, Folge 3

Vice, 17.12.2021: Dieser deutsche Unternehmer will gemeinsam mit den Taliban Cannabis anbauen
Bild, 10.12.2021: Ampel gibt Cannabis frei – Taliban wollen Deutschland mit Drogen beliefern
taz, 01. 12. 2021: Cannabis-Kooperation mit deutscher Firma: Joint Venture mit den Taliban
Forbes, 25.11.2021: Taliban Trolls World With Afghan Marijuana Factory ‘News’

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Termine der kommenden zwei Wochen

Region Rhein-Neckar: Offenes Online-Treffen der DHV-Ortsgruppe, Dienstag, 28. Dezember 2021, 19:00 Uhr, Online über Jitsi
Livestream: Jahresrückblick und Spendengala, Donnerstag, 30. Dezember 2021, 16:20 Uhr, Online

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Berlins Bemühungen um ein Modellprojekt zur Cannabisabgabe

Photo by Ingo Joseph from Pexels – CC0 1.0

Durch eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) auf “Frag den Staat” können wir erstmals den Antrag des Berliner Senats von 2019 auf ein Cannabis-Modellprojekt veröffentlichen. Hier beschreiben wir die wichtigsten Eckpunkte des Antrags und den Stand des Prozesses.

Aktuelle Einordnung

Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass die Legalisierung auf Bundesebene durchgesetzt wird. Sollte dies dennoch scheitern, würden Modellprojekte und die Klage der Stadt Berlin gegen das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) wieder neue Relevanz bekommen. Deshalb dokumentieren wir das laufende Verfahren und beschreiben die bisher unveröffentlichten Details des Berliner Modellprojektes.

Vorgeschichte und Stand der Dinge

Bereits 2019 hatte der Berliner Senat den Antrag auf ein Modellprojekt zur Cannabisabgabe zu wissenschaftlichen Zwecken gestellt, der vom BfArM mit der Begründung abgelehnt wurde, dass die Durchführung “weder medizinisch noch ethisch vertretbar” sei.
Kurz darauf legte Berlin einen Widerspruch gegen diese Ablehnung ein, welcher ebenfalls vom BfArM abgelehnt wurde.
Auch die Ablehnung des Antrags sowie die Widerspruchsablehnung durch das BfArM können wir hier im Original veröffentlichen. Sie wurden uns von Micha Greif zur Verfügung gestellt, der sich ebenfalls über eine Anfrage per IFG erkundigt hatte. Micha Greif ist Initiator der erfolgreichen Modellprojektanträge in Münster und München sowie ehemals langjähriger DHV-Ortsgruppensprecher.
Der Berliner Senat entschied sich daraufhin, Klage gegen die Ablehnung des Widerspruchs einzulegen. Diese ging bereits am 16.10.2020 beim Verwaltungsgericht Köln ein (AZ 7 K 5630/20). Ein Termin zur mündlichen Verhandlung steht noch aus. Damit ist die Stadt Berlin die erste, die gegen die Ablehnung eines Cannabis-Modellprojektes durch das BfArM vor Gericht zieht. Die Entscheidung über das Klageverfahren gegen die Bonner Behörde beim Verwaltungsgericht Köln steht noch aus.

Details des beantragten Berliner Modellprojekts

Es handelt sich konkret um einen Antrag auf Erteilung einer Ausnahmeerlaubnis zu wissenschaftlichen Zwecken nach § 3 (2) des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) für einen „Modellversuch zur kontrollierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene im Bundesland Berlin“. Der Versuchsplan dieses Modellprojekts sieht zwei Vergleichsgruppen vor, deren Konsumverhalten und -folgen in Kooperation mit Einrichtungen der Suchtprävention und Suchthilfe untersucht und anschließend evaluiert werden sollen. Ziel sei, “Erkenntnisse zur Reduktion der Risiken, die im Zusammenhang mit dem Cannabiskonsum stehen”, zu gewinnen. Die Abgabe des Cannabis soll in Apotheken erfolgen.
Die Studie soll insgesamt 698 Personen umfassen. Die Hälfte davon (“Interventionsgruppe”) soll Cannabis in Berliner Apotheken beziehen können. Die andere Hälfte ist die Hamburger “Kontrollgruppe”, insgesamt 349 Personen, die unter ähnlichen Großstadtverhältnissen leben, ihr Cannabis aber vom Schwarzmarkt beziehen.
Diese Stichprobengröße soll laut Antrag “ein statistisch signifikantes Ergebnis […] für den Vergleiche [sic!] von Interventions- zu Kontrollgruppe” erzielen.
Beide Gruppen werden über einen Zeitraum von 12 Monaten in regelmäßigen Abständen befragt, um anschließend die Ergebnisse zu vergleichen und auszuwerten.
Die wissenschaftliche Konzipierung des Modellprojekts wurde vom Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS) erarbeitet.
Das Modellprojekt-Vorhaben ist im aktuellen Koalitionsvertrag von Rot-Grün-Rot wiederzufinden. Hier wurde die Weiterverfolgung des Modellprojekts als möglicher “Plan B” verankert, sollte die Cannabislegalisierung auf Bundesebene vorerst nicht vorangebracht werden.
Weitere detaillierte Informationen und eine Übersicht zu Bestrebungen von Kommunen und Bundesländern für Cannabis-Modellprojekte findet ihr hier.

Malta: Eigenanbau wird legal | DHV-Video-News #320

Malta: Eigenanbau wird legal | DHV-News # 320

Video of Malta: Eigenanbau wird legal | DHV-News # 320

Die Hanfverband-Videonews vom 17.12.2021

Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.

Kristine Lütke ist drogenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion
Malta: Eigenanbau wird vollständig legal
Die Taliban-Story – Staffel 1, Folge 2
Neuseeland: Regierung will Tabak langfristig verbieten
Berliner Verkehrsbetriebe werben wieder mit Hanf
Termine

Vorbemerkungen

DHV Termin: Freitag, 17. Dezember 2021, 19:00: Online @vinceandweed: Georg Wurth im live-Gespräch: Eigenanbau regulieren, aber wie?
DHV Youtube, 08.12.2021: Maria stellt die Gewinne vor – DHV-Spendenaktion 2021/22
DHV, 01.12.2021: DHV-Weihnachtsspendenaktion 2021/22 gestartet
DHV Youtube, 01.12.2021: Legalisierung richtig machen! – DHV-Spendenaktion 2021/22 gestartet
Täglich aktualisiertes Spendenbarometer auf

Kristine Lütke ist drogenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion

Kristine Lütke twitter, 14.12.2021: Die Fraktion hat mich zudem zur sucht- und drogenpolitischen Sprecherin gewählt!

Malta: Eigenanbau wird vollständig legal

DHV, 17.12.2021: Malta legalisiert als erstes Land in Europa den Eigenanbau von Cannabis
Ärzteblatt, 15.12.2021: Maltas Parlament billigt Cannabis für Eigenbedarf
Euronews, 14.12.2021: Malta becomes first EU country to legalise cannabis for personal use

Die Taliban-Story – Staffel 1, Folge 2

Bild, 10.12.2021: Ampel gibt Cannabis frei – Taliban wollen Deutschland mit Drogen beliefern

Neuseeland: Regierung will Tabak langfristig verbieten

FAZ, 09.12.2021: Tabak-Bann: Neuseeland will Zigarettenverkauf an kommende Generationen verbieten

Berliner Verkehrsbetriebe werben wieder mit Hanf

Weil wir dich lieben – @BVG_Kampagne twitter, 17.06.2018: Scheint ein Gesetz zu sein! – Kaum ist Fashion Week, schon liegt überall weißes Pulver.
BVG – Weil wir dich lieben – Youtube, 13.12.2021: BVG – Hanfticket
BVG Sonderseite Hanfticket
FAZ, 13.12.2021: Originelle Marketingaktion: BVG wirbt mit „Hanfticket“ für beruhigte Feiertage

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Termine der kommenden zwei Wochen

Traunstein: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Chiemgau, Freitag, 17. Dezember 2021, 18:00 Uhr, Festung Traunstein Café Lounge – Hinter d. Veste 4
Online @vinceandweed: Georg Wurth im live-Gespräch: Eigenanbau regulieren, aber wie?, Freitag, 17. Dezember 2021, 19:00 Uhr, Online
Heidelberg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe, Dienstag, 21. Dezember 2021, 19:00 Uhr, Zum Goldenen Hirsch, Schwetzinger Str. 29, 69124 Heidelberg
Region Rhein-Neckar: Offenes Online-Treffen der DHV-Ortsgruppe, Dienstag, 28. Dezember 2021, 19:00 Uhr, Online über Jitsi

Themen: 
Sonderthemen: 

Wann? | DHV-Video-News #324

Wann? | DHV-News # 324

Video of Wann? | DHV-News # 324

Die Hanfverband-Videonews vom 21.01.2022

Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.

Ergebnis der DHV-Spendenkampagne 2021/22
Linda Heitmann (Grüne)
Kristine Lütke (FDP): “Wann wird Bubatz legal?”
Dirk Heidenblut (SPD) zu Zeitplan und Eigenanbau
Burkhard Blienert: Erste Statements des neuen Drogenbeauftragten
Wann sind fünf Jahre?
USA: Über 10 Milliarden Dollar Steuereinnahmen
Termine

Vorbemerkungen

DHV Instagram, 20.01.2022: Heidenblut: Eigenanbau ist unverzichtbar! – DHV-Update

Ergebnis der DHV-Spendenkampagne 2021/22

DHV, 20.01.2022: Ergebnis der DHV-Spendenkampagne 2021/22
DHV, 01.12.2021: DHV-Weihnachtsspendenaktion 2021/22 gestartet
DHV Youtube, 01.12.2021: Legalisierung richtig machen! – DHV-Spendenaktion 2021/22 gestartet

Linda Heitmann (Grüne)

DHV Hamburg Facebook, 20.09.2021: Aktionstag “Zeit für Legalisierung” Rednerin Linda Heitmann (Grüne)
Hanfverband Hamburg Youtube, 26.09.2021: Rede von Linda Heitmann beim bundesweiten Aktionstag in Hamburg
Hamburger Abendblatt, 09.11.2017: Suchtexperten für Verkauf von Cannabis in Geschäften
RND, 24.12.2021: Cannabis legalisieren, aber wie? Was die Ampelregierung beachten muss
Linda Heitmann twitter, 16.01.2022: Entkriminalisierung ist Spekulation

Kristine Lütke (FDP): “Wann wird Bubatz legal?”

Kristine Lütke twitter video, 15.01.2022: „Wann wird #Bubatz endlich legal?“

Dirk Heidenblut (SPD) zu Zeitplan und Eigenanbau

vorwärts 1876 Youtube, 18.01.2022: Cannabis: Legalisierung und Entkriminalisierung | Dirk Heidenblut | vorwärts

Burkhard Blienert: Erste Statements des neuen Drogenbeauftragten

RND, 20.01.2022: Drogenbeauftragter über geplante Cannabis-Freigabe: „Ein Ritt auf der Rasierklinge“

Wann sind fünf Jahre?

Fünf Jahre Cannabis auf Rezept Was bleibt von den Erwartungen?
DHV, 27.03.2019: DHV-Stellungnahme zur Anhörung “Cannabis-Medizin” am 20.03.2019 (Text & Video)

USA: Über 10 Milliarden Dollar Steuereinnahmen

MPP: Cannabis Tax Revenue in States that Regulate Cannabis for Adult Use

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Medienberichte über den DHV

Cannabis legalisieren?, G+G, 19.01.2022
Queerer Qualm (Audio), Busenfreundin, 16.01.2022
Rund 4,7 Milliarden Euro Steuereinnahmen durch Cannabis-Legalisierung, Forschung und Wissen, 14.01.2022

Termine der kommenden zwei Wochen

Oldenburg: Online-Hanfschnack der DHV-Ortsgruppe, Sonntag, 23. Januar 2022, 17:00 Uhr, Online über Discord
Heidelberg: Online Hanftisch des Hanfverband Rhein-Neckar , Dienstag, 25. Januar 2022, 19:00 Uhr, Online
Oldenburg: offenes Online-Treffen der DHV-Ortsgruppe, Sonntag, 30. Januar 2022, 17:00 Uhr, Online über Jitsi

Themen: 
Sonderthemen: